Sep 042012
 

Im Auftrag der St. Jakobus Apotheke in Röthlein entwickelte ich eine Schnittstelle, mit der Artikeldaten aus dem OSCommerce Onlineshop an die Shopping-Suche von Google übertragen werden.

Ziel war es, die Artikel automatisch bei Änderungen der Artikeldaten oder -Preise bei Google zu aktualisieren.

Google Shopping (früher „froogle“) bietet dafür verschiedene Schnittstellen an.
Ich entschied mich für den Upload von CSV-Dateien via FTP.
Ein von mir erstelltes PHP-Skript erstellt bei Änderungen der Artikeldaten (durch Upload der Daten aus dem Warenwirtschaftssystem S3000) mehrere CSV-Dateien und sendet diese automatisch via FTP zu Google Shopping.
Da dieser Datentransfer direkt vom Webserver (Onlineshop) zum Server von Google stattfindet und nicht über die Internetverbindung des Benutzers, sind hier auch größere Datenmengen in Sekunden übertragen. Der seco-edv Webserver ist schließlich mit symmetrischen 100 MBit ans Internet angeschlossen – mehrfach redundant versteht sich. Diese Power darf man auch mal nutzen.

Aktuell feilen wir noch an der Qualität der an Google gesendeten Daten. Diese wurden zunächst eins zu eins aus dem Onlineshop übernommen. Dieser wiederum bekommt sie direkt aus dem Warenwirtschaftssystem S3000 von ADG. Leider gibt es hier diverse Einschränkungen der Datenqualität. Z.B. sind die Artikelnamen alle komplett in Großbuchstaben geschrieben und Mengeneinheiten sowie Darreichungsformen werden stets abgekürzt.

In einer ersten Stufe arbeite ich hier an einem Skript, dass die Großschreibung in „normale“ Groß- und Kleinschreibung konvertiert sowie einer Umsetzung der Mengeneinheiten in lesbare Darstellung.

Ungeachtet der Datenqualität funktioniert die Schnittstelle von OSCommerce zu Google Shopping aber bereits nahezu problemlos.
Die Artikel der St. Jakobus Apotheke werden gelistet.
Mit tagesaktuellen Preisen.
Und das auf Knopfdruck.

  2 Responses to “Projekt: Schnittstelle von OSCommerce zu Google Shopping / froogle”

  1. was denn nun? Automatisch oder auf Knopfdruck?!

    • Gute Frage, ich würde sagen beides!
      Zwar läuft das Programm erst dann, wenn man es manuell anstößt, aber dann hat man mit wenigen Mausklicks die Preise von mehreren tausend Artikeln aktualisiert.
      Das ist auf jeden Fall eine Arbeitsersparnis von mehreren Stunden.
      Einigen wir uns auf „Halbautomatik“? 😉

      Es wäre natürlich auch möglich, das vollautomatisch jeden Tag laufen zu lassen. Macht im konkreten Anwendungsfall aber keinen Sinn, da die Daten im Onlineshop auch nicht täglich geändert werden.
      Wozu also Google täglich mit den unveränderten Daten bombardieren?

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